Universitätsklinik
für Innere Medizin II Innsbruck

(Infektiologie, Immunologie, Tropenmedizin, Rheumatologie, Pneumologie)
Medizinische Universität Innsbruck

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Schwerpunkte

Infektiologie, Immunologie und Tropenmedizin:

Infektionskrankheiten zählen zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt und betreffen Menschen aller Altersstufen. Am häufigsten handelt es sich um Infektionen durch Bakterien und Viren, seltener sind Pilzinfektionen oder parasitäre Erkrankungen. Eine fachgerechte Diagnose und ein zielgerichteter Einsatz von Antibiotika und anderen Antiinfektiva sind besonders wichtig, um die Entstehung von Resistenzen gegenüber diesen Medikamenten zu verhindern. An unserer Klinik wird ein breites Spektrum an Infektionskrankheiten abgeklärt und behandelt: neben häufigen Infektionen der Lunge, des Magen-Darmtraktes und der Harnwege z.B. auch Knochen- und Weichteilinfektionen, Tuberkulose, Implantatinfektionen, von Insekten/Zecken/Tieren übertragene Erkrankungen bis hin zu diversen viralen oder systemischen Infektionen. Auch die Abklärung der Ursachen von Fieber ebenso wie von Tropenkrankheiten bzw. Infektionen bei Reiserückkehrern sowie deren Behandlung sind ein fester Bestandteil unserer Tätigkeit.
Da gehäuftes Auftreten von Infektionen oftmals mit Störungen des Immunsystems einhergehen, sind die Abklärung und Betreuung von PatientInnen mit Immunschwäche oder Erkrankungen des Immunsystems (Autoimmunerkrankungen) ebenso zentrales Aufgabengebiet unserer Klinik.

Fachärztliche MitarbeiterInnen

Pneumologie:

Die Pneumologie beschäftigt sich mit der Prophylaxe, Abklärung und Behandlung aller Atemwegs- und Lungenerkrankungen. In der pneumologischen Diagnostik werden eine Vielzahl an Untersuchungen angeboten, von verschiedenen Methoden der Lungenfunktionsdiagnostik, Schlafapnoescreening bis hin zur Lungenspiegelung (Bronchoskopie). Häufige Krankheitsbilder sind neben Pulmonalembolien und Infektionen der Atemwege, obstruktive Lungenerkrankungen wie die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Emphysem oder das Asthma bronchiale. Daneben werden PatientInnen mit unklaren Lungenveränderungen in unserem Bereich abgeklärt und behandelt. Neben diesen häufigeren Krankheitsbildern liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Erkennung und Behandlung von PatientInnen mit „Seltenen Lungenerkrankungen“. Hierzu zählen insbesondere der Lungenhochdruck (Pulmonale Hypertonie) und pulmonale Beteiligungen bei Autoimmunerkrankungen und interstitielle Lungenerkrankungen. Letztere werden im Rahmen der interdisziplinären Spezialbereiche USPH und USID behandelt.
Wir betreuen überdies in enger Kooperation mit der Kinderklinik erwachsene PatientInnen mit cystischer Fibrose. Ein weiterer Schwerpunkt ist die invasive Diagnostik und Abklärung von unklaren Lungenbefunden.

Fachärztliche MitarbeiterInnen

Rheumatologie und Physikalische Medizin:

Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises umfassen ein breites Spektrum an verschiedenen Krankheitsbildern. Dazu zählen entzündlich-rheumatische Erkrankungen (z.B. die rheumatoide Arthritis, Mb. Bechterew und sogenannte Kollagenosen) sowie degenerative Gelenkserkrankungen (Arthrosen), Stoffwechselerkrankungen (Gicht) und Weichteilrheumatismus. Viele dieser Erkrankungen bedeuten für die betroffenen PatientInnen nicht nur einen hohen Leidensdruck, sondern auch funktionelle Probleme bei Fortschreiten der Erkrankung. Daher ist eine frühzeitige Diagnosestellung und gerichtete Therapie von großer Bedeutung. Erfreulicherweise haben sich die therapeutischen Möglichkeiten in den letzten Jahren stark ausgeweitet, sodass wir unseren PatientInnen eine umfassende und zeitgemäße Behandlung sowohl mit modernen Medikamenten als auch einer adäquaten Bewegungstherapie bieten können.
Letzteres ist eine Domäne der physikalischen Medizin, die sich auch mittels physiotherapeutischer Maßnahmen darum bemüht, PatientInnen im Krankenhaus zu mobilisieren, durch gezielte Atemtherapie die Lungenfunktion zu verbessern und Schmerzen und Bewegungseinschränkungen durch spezifische Therapieverfahren zu behandeln.

Fachärztliche MitarbeiterInnen

Allgemeine Innere Medizin:

In vielen Fällen lassen sich die Krankheitsbilder von PatientInnen nicht einer bestimmten Spezialdisziplin zuordnen. Umso wichtiger ist es, in der Abklärung und Therapie von Erkrankungen den Menschen als Ganzes zu sehen, und stets die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Organsystemen zu berücksichtigen. Es ist uns daher ein besonderes Anliegen, PatientInnen mit „allgemeininternistischen“ Fragestellungen und PatientInnen mit mehreren gleichzeitig bestehenden medizinischen Problemen kompetent und bestmöglich zu behandeln.
 

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